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Lernen Sie die Stadt kennen, mit Hilfe der Spaziergangrouten, des Touristikinformationssystems, zusammengesetzt aus Auskunftstafeln an bedeutenden Objekten von Žatec und einer Broschüre, die wichtige Informationen über die Attraktivität der gegebenen Objekte gibt und zugleich die Orientierung in der Stadt erleichtert. Sie finden hier insgesamt drei thematische Spaziergangrouten: einen kleinen, mittleren und großen Rundweg. Der kleine Rundweg nimmt Ihnen ca. eine halbe Stunde, der mittlere Rundweg ca. eine Stunde und der große Rundweg etwa anderthalb Stunden spazieren zu gehen. Es ist möglich die Rundwege zu kombinieren. Werden Sie Begleiter für sich selbst!

 

logoHopfen & Bier Tempel

Das Touristenareal, das sich in der Zone dertechnischen Hopfenbaudenkmäler befindet und als "Mekka aller Hopfenbauer und Braumeister" bezeichnet wird, ist gleichzeitig ein Kandidat für die Eintragung in die Liste den UNESCO-Welterbes. Zu dem Hopfen - und Biertempel gehört der Hopfenleuchtturm mit einzigartiger 3D - Projektion innerhalb des Aufzugs, das Labyrinth, auf dessen Ende Sie den Schatz der Region, die Exposition "Wappensaal" finden, die vollfunktionsfähige Hchchpopfenturmuhr, der Erholungsklostergarten und die Exposition der modernen Kunst im Objekt der Renaissancemälzerei mit der Bezeichnung Galerie Mälzerei. In der kleinen Brauerei "U Orloje" braut man vor den Augen der Besucher frisches, nicht pasteurisiertes "lebendes Bier", das Restaurant "U Orloje" bietet den Besuchem angenehmes Ambiente und die Verkostung der regionalen Gerichte an. Ein Bestandteil des Hopfen - Und Biertempels ist auch der Südgarten mit dem Kinder-Café und der Spielothek, wo die Besucher spielen und sich amüsieren können.

 

 

 

s1313. St. Veits Kirche
Im Pflaster ist der Grundriss der frühromanischen
Kirche des hl. Veits markiert.
Die Kirche entstand als Holzbau inmitten
eines umzäunten Gehöfts aus dem
11. Jh. und wurde noch im gleichen
Jahrhundert zu einer einschiffigen
Steinkirche mit halbkreisförmiger Apsida
umgebaut. Nach der Stadtgründung im
13. Jh. wurden hier keine Begräbnisse
mehr durchgeführt und die Kirche diente nur noch als Kapelle. Zum
Niedergang kam es nach 1409.

 

s1414. Hussitenbollwerk
Es ist das einzige noch stehende Bollwerk
der Stadtbefestigung aus der Zeit vor
1463. Auf der ältesten Abbildung der
Stadt Saaz aus dem frühen 17. Jh. sind
auf der Westseite der Stadt zwei weitere
mächtige Bollwerke zu sehen. Nach 1836
diente dieser Bau zu Wohnzwecken.
1946 stürzte es zum Teil ein und wurde
wieder aufgebaut. Heute befindet sich hier das Museum der Homolupulen -
„eines altertümlichen Hopfenvolkes“.

 

15. Städtisches Theater
Das Saazer Theater, älter als das Nationaltheater in Prag, ist eines der ersten
Provinztheater in den tschechischen Ländern. Der Grundstein wurde 1848
gelegt. Ein Jahr später wurde das spätklassizistische Bauwerk feierlich
eingeweiht. Der bemerkenswerte Vorhang aus dem Jahr 1948 ist das Werk
des Akademiemalers Oskar Brázda.

 

s1616. Neruda's Platz
Den Platz umgeben Hopfenspeicher aus der
Wendezeit vom 19. zum 20. Jh. Im Mittelalter
befand sich hier die Ortschaft Brandejs und
die St. Michal Kirche. In unmittelbarer Nähe
wurden mittelalterliche Vampirgräber gefunden.
Dass hier noch im Jahr 1616 begraben
wurde, ist belegt. Eine Sehenswürdigkeit war
das örtliche Beinhaus. 1788 wütete in
Brandejs ein vernichtendes Feuer: Es verbrannten die Kirche, 91 Häuser und
24 Scheunen nieder.

 

s1717. Smetana's Platz
Im 19. Jh. wurde dieser Platz Viehmarkt
genannt, ein Ort also, wo bereits seit dem
Mittelalter Viehmärkte abgehalten wurden. Der
Platz mit seinen vorwiegend Verwaltungsgebäuden
wurde in den neunziger Jahren des
20. Jh. renoviert. Die Entstehung der Säule in
der Mitte des Platzes mit der Statue des hl. Jan
Nepomuk mit Kreuz, fünf Sternen und Zweigen
wird ins 17. Jh. datiert. Renoviert wurde sie
1884.

 

18. Hopfenplatz
An der Stelle der berühmten Hopfensignierhalle befindet sich heute ein Areal
zur Verarbeitung von Hopfen. 1932 wurde neben dem Eingang ein Denkmal
mit den Reliefs der bedeutenden Hopfenbauern Theodor Zuleger, Josef
Fischer und Dr. Hans Damm errichtet. Etwa 10 m hinter dem Denkmal fand
man 1937 den größten böhmischen Silberschatz des frühen Mittelalters, des
11. Jh. Aus der Zeit, als es in Saaz eine Burgstätte stand, gibt es in der
Umgebung Zeugnisse von Eisenherstellung und Buntmetallbearbeitung

 

s1919. Villa Dr. Kříž
Das Haus steht im ehemaligen sogenannten
Skotnik-Viertel. Sein Name ist mit
der Person des Kreisgerichtsrats Dr. Wilhelm
Kříž, in dessen Besitz das Haus bis
Ende des 2. Weltkrieges war, verbunden.
Der Vorbesitzer Ambrosius Wolfram
veranstaltete im Garten Obstschauen.
Das Objekt ist ein einmaliges Zeugnis
der Architektur der Neurenaissance und
zeugt gleichzeitig vom Wohlstand der Stadt im späten 19. Jh.

 

20. Tscheraditzer Tor
Das Tscheraditzer, oder auch Majnuš Tor war Teil der Befestigungsanlage der
Prager Vorstadt. Obwohl es erst 1834 abgerissen wurde, ist nur eine einzige
Abbildung von 1611 erhalten geblieben. Die tatsächliche Größe und der
genaue Standort wurden von der archäologischen Forschung 1996 entdeckt.
Im Oktober 1619 fuhr der Winterkönig Friedrich von der Pfalz auf seiner
Krönungsreise von Kaaden nach Prag durch dieses Tor in die Stadt hinein.

 

s2121. Evangelische Kirche
In der zweiten Hälfte des 19. Jh. begann sich Saaz
südlich der ehemaligen Wussinallee (heute
Komenskýalee) zu erweitern. Neben Wohn-häusern
entstanden hier auch neue Schulen, Krankenhäuser
und Parkanlagen. An der Kreuzung der alten
Reisewege, heute bezeugt durch einen steinernen
Meilenstein, entstand von 1897-1898 nach Plänen
Josef Petrowskys eine evangelische Kirche im
Pseudorenaissancestil.

 

22. K. A. Polánek's Regionalmuseum (seihe Titelfoto)
Das Museum ist im Gebäude des ehemaligen städtischen Krankenhauses aus
dem Jahr 1857 untergebracht. Nach 1899 war es ein Waisenhaus und seit
1938 dient das ganze Gebäude als Museum. Die Ausstellung bringt den
Besuchern die Vorzeit des mittleren Egerlandes, die Geschichte der Stadt und
das größte böhmische Hopfenmarkenkabinett näher. Neben dem Eingang
befindet sich eine Gedenktafel an den Archäologen Helmut Preidel.

 

s2323. Hopfenmuseum
Das Hopfenmuseum ist das größte seiner
Art in Europa. Auf einer Fläche von
2500 qm wird die Entwicklung des
Hopfenbaus vom frühen Mittelalter bis
zur Gegenwart dargestellt. Eine Besonderheit
dabei ist ein bei Umbauarbeiten
entdeckter Töpferofen aus dem 14. Jh.
Ein einmaliges bauliches Ensemble aus
Hopfenpackereien, Trocknern und Speicher aus der Jahrhundertwende zum
20 Jh. in der unmittelbaren Umgebung zeugt von einer goldenen Ära des
Saazer Hopfenbaus.

 

24. Mälzerei im Renaissancestil
Der früher irrtümlich für die Kapelle vom Laib Gottes gehaltene Bau ist ein
Symbol des Saazer Brauereihandwerks. Es entstand als Mälzerei im
Renaissancestil mit einer Malzdarre zum Trocknen von Malz und einem
Hofbrunnen. 1681-1775 diente sie vorwiegend diesem Zweck, später dann
als städtisches Speicher. 1801 wurde das Gebäude zu einem Wohnhaus
umgebaut.

 

25. Prager Tor
Bis 1821 stand an dieser Stelle ein Prager Tor mit einer mächtigen vorgelagerten
Befestigungsanlage. Diese bestand aus dem eigentlichen Tor mit
Turm, Barbakan mit Außenturm und einer Brücke über den Stadtgraben. Vor
der Brücke stand eine weitere Befestigung mit zwei Bollwerken. 1621 hing
am Prager Tor der abgeschlagene Kopf des Primators Maxmilian Hošálek. Die
drei Gewölbe der gotischen Steinbrücke sind heute über die Kellerräume des
Hauses Nr. 243 zugängig. Ein Teil der vorgelagerten Befestigung aus dem 15.
Jh.- ein Gang mit zwei Kanonenschießscharten - zwischen dem Haus Nr. 243
und dem Busbahnhof gelegen, ist unter der Erde erhalten geblieben.

 

26. Adolf Seifert
In diesem Haus, unter dem Dach der Eltern seiner Ehefrau, lebte der Arzt
Dr. Adolf Seifert (4.3.1826-11.6.1910), Verfasser der grundlegenden historischen
Arbeit über die Geschichte von Saaz. Sein Werk ist heute die
Hauptquelle historischer Stadtforschung. Er widmete sich außerdem der
Politik und war Gründungsmitglied und langjähriger Vorsitzender des Saazer
Hopfenvereins.